Geld Mindset

Dein Geld Mindset die mentale Grundlage für einen erfolgreichen Umgang mit Geld

Deine Einstellung und Gedanken zu Geld, wie du Geld siehst und welche Meinung du über Menschen mit Geld hast, bestimmen deinen Geld Mindset.

Dein Geld Mindset ergibt sich aus deiner Geldphilosophie, deinen Glaubenssätzen und deinen Bedürfnisse. Deine Geldphilosophie zeigt sich im Umgang mit deinem Geld, während deine Glaubenssätze, die du dir im Laufe deines Lebens über Geld angeeignet hast, versteckt liegen. Am Ende geht es aber darum, dass Geld einem die Bedürfnisse befriedigen kann und die Wünsche erfüllt, die sich mit Geld kaufen lassen.

Geldphilosophie – ist dein Geld Mindset in der Praxis

Du denkst jetzt vielleicht, dass Philosophie doch etwas ist, das mit Gedanken zutun hat und im Kopf stattfindet? Die Philosophie deines Mindsets zeigt sich in der praktischen Umsetzung. Es sind die Prinzipien, die du im täglichen Umgang mit deinem Geld zeigst – auch wenn du diese gerade nicht wirklich benennen kannst. Im Fokus steht also, wie du mit deinem Geld umgehst.

„Wie würdest du jemandem Geld beschreiben, der nicht weiß was Geld ist und ihm begründen, weshalb du so mit deinen Finanzen umgehst, wie du es aktuell tust?“

Wenn man mir diese Frage stellt, dann würde ich sagen, dass Geld gleich Energie ist. Wenn du deine Kraft aufbringen musst, um Geld zu verdienen, dann ist Geld auch eine Form von Energie. Warst du schonmal „ausgelaugt“ von der Arbeit? Jetzt weißt du wo du deine Energie gelassen hast. Und wo ist sie am Ende hingeflossen? Auf dein Bankkonto, das als ein Speicher für deine Energie dient.

Geld ist Enerige – Mindset

Wenn Geld also gleich Energie ist, dann stellt sich schnell die Frage: Wie gehe ich mit meiner Energie um?  Meine Ausgaben für Urlaub und Erholung füllen meine Energie vollständig wieder auf. Ich bin dann wieder leistungsfähig und kann meine Energie wieder in Geld umwandeln. Geld sparen wird dann zum Energie sparen. Geld investieren wird zum Aufbau einer Energiequelle.

Wie gehe ich mit meiner Energie um?

Diese Frage lässt sich also durch einfaches Beobachten der eigenen Verhaltensweise nachvollziehen. Spannend wird es, wenn du herausfinden möchte, wieso das so ist. Wieso gehe ich so mit meinem Geld um, wie ich es tue? Was bringt mich dazu mein Geld für die Sachen auszugeben, die ich kaufe? Deine Glaubenssätze – was du über Geld denkst und wie du dich selbst im Umgang mit Geld  einschätzt – spielen dabei eine wichtige Rolle.

Glaubenssätze – bilden dein gedankliches Geld Mindset

„Ich kann mit Geld nicht umgehen“ – Mindset

Würdest du dich als einen guten Finanzmanager beschreiben, der seine Finanzen unter Kontrolle hat? Oder doch eher als ein Finanz-Jongleur, dem seine Finanzen auf die Füße fallen könnten? Was meinst du, wer seine Finanzen besser im Griff hat? Würdest du lieber das Mindset eines Finanzmanagers oder das eines Finanz-Jongleurs haben?

„Mir zerrinnt das Geld zwischen den Fingern.“

Wie du dich selbst im Umgang mit deinen Finanzen siehst, beeinflusst zwangsläufig deinen  Umgang mit Geld. Es wird zu einer self-fulfilling prophecy. Du wirst dir selbst die besten Beweise vorlegen, dass du mit dem richtig liegst, was du über dich denkst. Überlege dir daher gut, wie du selbst über dich denken möchtest – und das nicht nur im Bezug auf Finanzen.

„Geld ist die Wurzel allen bösen“ – Mindset

Was denkst du über reiche Menschen? Bist du der Meinung, dass nur unmoralische Menschen viel Geld haben können? Du würdest selbst gerne wohlhabend oder reich sein, obwohl du denkst, dass alle reichen Menschen sich ihren Reichtum ergaunert haben? Warum solltest du dich denn dann anstrengen, um reich und somit zu einer Sorte von Mensch zu werden, die du eigentlich verabscheust?

„Reiche Menschen haben nur so viel Geld, weil Sie anderen etwas weggenommen haben.“

Wie du siehst, passen der Glaubenssatz und das Vorhaben nicht zusammen. Sie widersprechen sich sogar! Dieser Gegensatz kann ein Grund sein, der dich daran hindert, selbst Vermögen aufzubauen oder gar darüber nachzudenken. Das ist eine erhebliche Delle im Geld Mindset.  Was du von Menschen hälst, die Geld haben, spielt daher eine wichtige Rolle für dein eigenes Verhältnis zu Geld.

Geld Mindset ausrichten

Jeder hat viele bewusste und unbewusste Glaubenssätze zum Thema Geld, die sich in Summe sehr auf das Mindset auswirken. Wenn diese Glaubenssätze sich widersprechen, kann es sein, dass du dich selbst davon abhältst, deine finanziellen Ziele zu erreichen. Daher ist es wichtig, sich mit den eignen Gedankengängen zu Geld und dem eigenen Verhältnis zu Geld auseinanderzusetzen. Nur so kannst du dein Mindset neu ausrichten, sodass es auch förderlich ist für deine Vorhaben.

Mit der Geldphilosophie und den Glaubenssätzen haben wir geklärt, „Wie?“ du mit deinem Geld umgehst und „Wieso?“ du mit deinem Geld so umgehst, wie du es tust. Unbeantwortet bleibt allerdings der Grund dahinter, das „Warum?„. Warum gibst du überhaupt Geld aus? Am Ende läuft alles darauf hinaus, dass Geld dafür eingesetzt wird, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.

Bedürfnisse stehen im Zentrum deines Geld Mindsets

Was haben Bedürfnisse mit Geld zutun?

Hast du schon Mal etwas von Achtsamkeit gehört? Ich weiß, das klingt esoterisch und du denkst jetzt, dass das beim Thema Finanzen nichts verloren hat. Im Kern geht es aber um die Wahrnehmung für sich selbst, also das was man will und braucht – die eigenen Bedürfnisse.

Dein Mindset ist darauf ausgerichtet deine Bedürfnisse nach bestem Wissen zu befriedigen. Geld an sich hat keinen Wert. Es schmeckt nicht, damit zu heizen ist recht umständlich und anziehen lässt es sich auch nicht. Geld ist nur ein Mittel zum Zweck. Der Zweck ist immer das, was du brauchst oder das was dir gerade in den Sinn kommt. Wenn man also über Geld nachdenkt, kann man daher schlecht die eigenen Bedürfnisse einfach ausblenden.

Nur noch mehr Geld kann mich glücklich machen.“

Wichtiger Bestandteil deines Geld Mindsets ist die Annahme, welche Rolle Geld bei deiner Bedürfnisbefriedigung spielt. Wenn du versuchst mit Geld Bedürfnisse zu befriedigen, die sich allerdings nicht mit Geld kaufen lassen, wird dich das nicht zufriedener machen und du wirst dein Geld umsonst ausgeben.

Sich auf Bedürfnisse fokussieren

Wenn man anfängt sich mit seinen eigenen Bedürfnissen auseinander zu setzen, merkt man schnell, dass man richtig ins grübeln kommt.

Wer bin ich? Was will ich? Wie viel brauche ich dafür?

Definitiv nicht immer leicht zu beantworten. Hinzu kommt, dass Bedürfnisse sich im Laufe des Lebens ändern werden. Die Anforderungen an die eigenen Finanzen wandeln sich dementsprechend ebenfalls. Mit 35 sieht die Welt für den meisten Menschen anders aus als mit 21 Jahren.

Sich im Klaren darüber zu sein, was die eigenen Bedürfnisse sind, wie diese in Zukunft wahrscheinlich sein werden und wie man diese mit Geld zu befriedigen versucht, hilft ungemein beim Umgang mit Geld. Das ist eine wichtige Grundlage für den Umgang mit deinem Geld.

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